Religiöse Organisationen in der Öffentlichkeit. Kommunikation und Reputation in Zeiten des digitalen Wandels

Das Projekt "Religiöse Organisationen in der Öffentlichkeit. Kommunikation und Reputation in Zeiten des digitalen Wandels" setzt sich mit der Selbst- und Fremdbeschreibung von religiösen Organisationen (Phase 1: christliche Organisationen) im Spezifischen und Weltreligionen im Allgemeinen in der (digitalen) Mediengesellschaft auseinander. Von Interesse sind dabei vor allem Themendynamiken im öffentlichen Diskurs und die Reputationsbildung religiöser Organisationen unter Bedingungen des digitalen Wandels.

Ziel des Projektes ist eine umfassende Betrachtung der Medienberichterstattung über religiöse Organisationen und Weltreligionen, sowohl auf traditionellen wie auch auf sozialen Medien. Zudem wird die Wahrnehmung religiöser Organisationen in der Schweizer Bevölkerung untersucht.

Das Projekt setzt auf einen multimethodischen Ansatz, darunter quantitative Bevölkerungsbefragungen, qualitative Diskursanalysen wie auch quantitative und computergestützte Medieninhalts- und Netzwerkanalysen. Durch die Kombination klassischer und digitaler Methoden und deren kritische Reflexion verspricht sich das Projekt einen umfassenden Blick auf die Forschungsobjekte.

Die öffentliche Relevanz ergibt sich aus der Annahme, dass die medienvermittelte Kommunikation massgeblich beeinflusst, wie Religion und deren Organisationen in der Bevölkerung wahrgenommen werden. Themen, die in den Medien und auf digitalen Pattformen behandelt werden, wie auch Reputationsdynamiken der untersuchten Organisationen, werden in regelmässigen Abständen in Form eines Monitors der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.