Interreligiöse Herausforderungen und interreligiöses Lernen in der digitalen Gesellschaft in pädagogischen, wirtschaftlichen und politischen Kontexten

Interreligiöse und interkulturelle Kompetenzen sind für die gegenwärtige Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Die dynamischen Entwicklungen der Digitalisierung prägen die gesellschaftlichen Herausforderungen interreligiösen Dialogs in besonderer Weise – und damit auch die Anforderungen an interreligiöses Lernen in unterschiedlichen öffentlichen Bildungskontexten.

Die Zukunft von Bildung und Arbeit fordert Reflexions- und Kommunikationskompetenzen im Feld von Werten und Religionen. Das Projekt "Interreligiöse Herausforderungen und interreligiöses Lernen in der digitalen Gesellschaft in pädagogischen, wirtschaftlichen und politischen Kontexten" untersucht, wie die Nutzung und der Bezug auf digitale Medien interreligiöse Herausforderungen und Kommunikation prägen und wie entsprechende Lernprozesse den konstruktiven interreligiösen Dialog in der Perspektive der Menschenrechte unterstützen können.

Das Projekt legt den Fokus auf interreligiöse Bildungsmodule in der Lehrpersonenausbildung sowie auf entsprechende Bildungsangebote im Kontext von Wirtschaft und Politik. Hier untersuchen wir auf institutioneller wie individueller Ebene entsprechende professionelle Selbstwahrnehmung von Führungskräften, berufsspezifische interreligiöse Herausforderungen und damit verbundene Notwendigkeiten und Möglichkeiten interreligiösen Lernens.

Erstmals werden von der Leadership-Dimension aus fachliche Herausforderungen und der Erwerb der notwendigen persönlichen und professionellen Kompetenzen im Bereich des interreligiösen Lernens in der digitalen Gesellschaft erforscht. Die Erkenntnisse dienen dem Vergleich, der Entwicklung und Gestaltung von Angeboten im Bereich der interreligiösen Bildung in Schule, Wirtschaft und Politik.